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	<title>Helmut Zilk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Test</subtitle>
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		<title>Admin: 1 Version importiert</title>
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		<updated>2026-07-06T10:45:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;1 Version importiert&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de-x-formal&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;1&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;1&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 6. Juli 2026, 12:45 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-notice&quot; lang=&quot;de-x-formal&quot;&gt;&lt;div class=&quot;mw-diff-empty&quot;&gt;(kein Unterschied)&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<title>MediaWiki&gt;WIEN1.lanm09mer am 11. Mai 2026 um 08:02 Uhr</title>
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		<updated>2026-05-11T08:02:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Personenname=Zilk, Helmut&lt;br /&gt;
|Titel=Dr. phil.; Prof.&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1927/06/09&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Wien&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=2008/10/24&lt;br /&gt;
|Sterbedatum unbekannt=Nein&lt;br /&gt;
|Sterbeort=Wien&lt;br /&gt;
|Beruf=Politiker; Journalist; Lehrer&lt;br /&gt;
|Parteizugehörigkeit=Sozialistische Partei Österreichs; Sozialdemokratische Partei Österreichs&lt;br /&gt;
|Objektbezug=1945 bis heute; Wiener Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Quelle=Gedenktage; POLAR&lt;br /&gt;
|Intern=Gedenktage-2027&lt;br /&gt;
|Begräbnisdatum=2008/11/08&lt;br /&gt;
|Friedhof=Zentralfriedhof&lt;br /&gt;
|Grabstelle=Gruppe 32 C, Nummer 54 A&lt;br /&gt;
|Grabstelle aufgelassen=Nein&lt;br /&gt;
|Ehrengrab=Ehrengrab&lt;br /&gt;
|WikidataID=Q78983&lt;br /&gt;
|GND=119188449&lt;br /&gt;
|GND Geburtsort=4066009-6&lt;br /&gt;
|GND Sterbeort=4066009-6&lt;br /&gt;
|Familiäre Beziehung={{Familie&lt;br /&gt;
|Verwandtschaftsgrad=ist verheiratet oder verpartnert mit&lt;br /&gt;
|Name=Dagmar Koller&lt;br /&gt;
}}{{Familie&lt;br /&gt;
|Verwandtschaftsgrad=ist Kind von&lt;br /&gt;
|Name=Stefanie Winter&lt;br /&gt;
}}{{Familie&lt;br /&gt;
|Verwandtschaftsgrad=ist Kind von&lt;br /&gt;
|Name=Franz Zilk&lt;br /&gt;
}}{{Familie&lt;br /&gt;
|Verwandtschaftsgrad=ist Schwiegerkind von&lt;br /&gt;
|Name=Mariella Koller&lt;br /&gt;
}}{{Familie&lt;br /&gt;
|Verwandtschaftsgrad=ist Schwiegerkind von&lt;br /&gt;
|Name=Siegfried Koller&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|Berufliche Beziehung={{Berufliche Beziehung&lt;br /&gt;
|Berufliche Beziehung=ist in beruflicher Beziehung zu&lt;br /&gt;
|Name=Gerd Bacher&lt;br /&gt;
}}{{Berufliche Beziehung&lt;br /&gt;
|Berufliche Beziehung=ist in beruflicher Beziehung zu&lt;br /&gt;
|Name=Leopold Gratz&lt;br /&gt;
}}{{Berufliche Beziehung&lt;br /&gt;
|Berufliche Beziehung=ist in beruflicher Beziehung zu&lt;br /&gt;
|Name=Fred Sinowatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|Funktion={{Funktion&lt;br /&gt;
|Organisation=ORF&lt;br /&gt;
|Funktion=Programmdirektor&lt;br /&gt;
|Funktion von=1967&lt;br /&gt;
|Funktion bis=1974&lt;br /&gt;
}}{{Funktion&lt;br /&gt;
|Organisation=Stadt Wien&lt;br /&gt;
|Funktion=Stadtrat ohne Geschäftsbereich&lt;br /&gt;
|Funktion von=1979/02/14&lt;br /&gt;
|Funktion bis=1979/02/27&lt;br /&gt;
}}{{Funktion&lt;br /&gt;
|Organisation=Stadt Wien&lt;br /&gt;
|Funktion=Amtsführender Stadtrat für Kultur und Bürgerdienst&lt;br /&gt;
|Funktion von=1979/02/27&lt;br /&gt;
|Funktion bis=1983/05/27&lt;br /&gt;
}}{{Funktion&lt;br /&gt;
|Organisation=Republik Österreich&lt;br /&gt;
|Funktion=Bundesminister für Unterricht und Kunst&lt;br /&gt;
|Funktion von=1983/05/24&lt;br /&gt;
|Funktion bis=1984/09/10&lt;br /&gt;
}}{{Funktion&lt;br /&gt;
|Organisation=Stadt Wien&lt;br /&gt;
|Funktion=Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Funktion von=1984/09/10&lt;br /&gt;
|Funktion bis=1994/11/07&lt;br /&gt;
}}{{Funktion&lt;br /&gt;
|Organisation=Stadt Wien&lt;br /&gt;
|Funktion=Landeshauptmann&lt;br /&gt;
|Funktion von=1984/09/10&lt;br /&gt;
|Funktion bis=1994/11/07&lt;br /&gt;
}}{{Funktion&lt;br /&gt;
|Organisation=Bundesheer-Reformkommission&lt;br /&gt;
|Funktion=Vorsitzender&lt;br /&gt;
|Funktion von=2003/09/17&lt;br /&gt;
|Funktion bis=2006&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|Auszeichnung={{Auszeichnung&lt;br /&gt;
|Auszeichnung=Goldene Kamera&lt;br /&gt;
|Verleihung=1966&lt;br /&gt;
|Übernahme=1967/01/26&lt;br /&gt;
}}{{Auszeichnung&lt;br /&gt;
|Auszeichnung=Goldene Ehrennadel der Universität Wien&lt;br /&gt;
|Übernahme=1982/03/12&lt;br /&gt;
}}{{Auszeichnung&lt;br /&gt;
|Auszeichnung=Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern der BRD&lt;br /&gt;
|Übernahme=1983/04/22&lt;br /&gt;
}}{{Auszeichnung&lt;br /&gt;
|Auszeichnung=Großes Goldenes Ehrenzeichen am Band der Republik Österreich&lt;br /&gt;
|Verleihung=1989/04/13&lt;br /&gt;
|Übernahme=1989/06/09&lt;br /&gt;
}}{{Auszeichnung&lt;br /&gt;
|Auszeichnung=Ehrenbürger der Stadt Pressburg&lt;br /&gt;
|Übernahme=1990/09/04&lt;br /&gt;
}}{{Auszeichnung&lt;br /&gt;
|Auszeichnung=Goldmedaille der Israelitischen Kultusgemeinde Wien&lt;br /&gt;
|Übernahme=1990/12/12&lt;br /&gt;
}}{{Auszeichnung&lt;br /&gt;
|Auszeichnung=Ehrenbürger der Stadt Prag&lt;br /&gt;
|Übernahme=1994&lt;br /&gt;
}}{{Auszeichnung&lt;br /&gt;
|Auszeichnung=Pro urbe Budapest&lt;br /&gt;
|Übernahme=1994&lt;br /&gt;
}}{{Auszeichnung&lt;br /&gt;
|Auszeichnung=Ehrenbürger der Stadt Wien&lt;br /&gt;
|Verleihung=1995/04/25&lt;br /&gt;
|Übernahme=1995/06/23&lt;br /&gt;
}}{{Auszeichnung&lt;br /&gt;
|Auszeichnung=Träger des Theodor-Körner-Preises&lt;br /&gt;
}}{{Auszeichnung&lt;br /&gt;
|Auszeichnung=Ehrendoktor der Tokai-Universität in Tokio&lt;br /&gt;
}}{{Auszeichnung&lt;br /&gt;
|Auszeichnung=Kulturpreis Europa&lt;br /&gt;
|Verleihung=1994&lt;br /&gt;
}}{{Auszeichnung&lt;br /&gt;
|Auszeichnung=Teddy-Kollek-Award&lt;br /&gt;
|Verleihung=2006&lt;br /&gt;
}}{{Auszeichnung&lt;br /&gt;
|Auszeichnung=Großkreuz des päpstlichen Ritterordens des hl. Gregors des Großen&lt;br /&gt;
|Verleihung=2001/06/21&lt;br /&gt;
}}{{Auszeichnung&lt;br /&gt;
|Auszeichnung=Militärverdienstzeichen der Republik Österreich&lt;br /&gt;
|Verleihung=2004&lt;br /&gt;
}}{{Auszeichnung&lt;br /&gt;
|Auszeichnung=Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um das Land Wien&lt;br /&gt;
|Verleihung=1989/10/10&lt;br /&gt;
|Übernahme=1989/10/10&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|Bildname=helmut_zilk.jpg&lt;br /&gt;
|Bildunterschrift=Bürgermeister Helmut Zilk bei der Überreichung eines Ehrenzeichens (6.10.1986)&lt;br /&gt;
|Bildquelle=WStLA 3.3.15.2.FA3, 86373&lt;br /&gt;
|Bildrechte=CC BY-NC-ND 4.0&lt;br /&gt;
|Verkehrsfläche=Helmut-Zilk-Platz; Helmut-Zilk-Park&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Helmut Zilk, * 9. Juni 1927 Wien, † 24. Oktober 2008 Wien, Journalist, Lehrer, Politiker, Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biografie==&lt;br /&gt;
Helmut Zilk kam als Sohn des Zeitungsangestellten Franz Zilk und dessen Frau Stefanie, geborene Winter, in Wien zur Welt. Hier besuchte er auch die Volks- und Hauptschule und danach die Lehrerbildungsanstalt. Nach der Matura studierte er an der [[Universität (Institution) |Universität Wien]] Germanistik, Pädagogik, Psychologie und Philosophie. 1951 promovierte er zum Dr. phil. und gehörte dann dem Lehrkörper der [[Lehrerbildungsanstalt]] in der [[Hegelgasse]] an. 1955 legte er die Lehramtsprüfung für Pädagogik ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1951 engagierte sich Zilk auf dem Gebiet der Erwachsenenbildung. Zahlreiche Arbeiten auf dem Gebiet der theoretischen Pädagogik und der Didaktik sind von ihm in Fachzeitschriften und Büchern veröffentlicht worden. Ab 1955 betätigte er sich neben-, später hauptberuflich als [[Hörfunk]]- und vor allem als [[Fernsehen|Fernsehjournalist]]. Er gestaltete zahlreiche Sendereihen und Serien für das noch junge Fernsehen, vor allem im Bereich der Jugend- und Bildungsarbeit, so etwa die Sendung &amp;quot;Was könnte ich werden?&amp;quot; mit Informationen und Tipps, welche Berufe nach der Pflichtschule erlernt werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ORF-Generalintendant [[Gerd Bacher]] machte Zilk 1967 zum Programmdirektor des [[ORF|Österreichischen Rundfunks]]; es war bemerkenswert, dass ein ausgewiesener Konservativer einen ausgewiesenen Sozialdemokraten mit dieser Funktion betraute (die SPÖ war damals in Opposition gegen die ÖVP-Alleinregierung [[Josef Klaus|Klaus]]). Zilk gründete das Schulfernsehen in Österreich und setzte sich besonders für den Ausbau des späteren zweiten Fernsehprogramms ein. Breite Popularität gewann er durch seine Schlagfertigkeit in den von ihm gestalteten Diskussions-Livesendungen wie &amp;quot;In eigener Sache&amp;quot;, &amp;quot;Stadtgespräche&amp;quot; und &amp;quot;Auslandsecho&amp;quot;, für die er auch journalistische Preise erhielt. Zilk behielt seine ORF-Funktion bis zur Ablöse des Teams um Bacher durch den sozialdemokratischen Kanzler [[Bruno Kreisky]] im Jahr 1974. Von 1974 bis 1979 arbeitete er als Ombudsmann für die &amp;quot;[[Kronenzeitung]]&amp;quot;, das meistgelesene Boulevardblatt Österreichs, wobei er sich für Bürgeranliegen einsetzte und den jeweiligen Sachverhalt pointiert kommentierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 berief der damalige Bürgermeister [[Leopold Gratz]] Zilk als Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Bürgerdienst in den [[Stadtsenat]] bzw. die [[Landesregierung]]. In dieser Funktion setzte sich Zilk für die Förderung der Kunst in ihrer ganzen Breite ein. Auf ihn gehen etwa Aktionen wie &amp;quot;Literatur im März&amp;quot; oder die Bilder-Leihaktion der [[Kulturamt der Stadt Wien|Kulturabteilung (MA 7)]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1983 wurde er nach dem Ende der Kreisky-Ära als Bundesminister für Unterricht und Kunst in die neu gebildete SPÖ-FPÖ-Bundesregierung unter [[Fred Sinowatz]] berufen. Zu den wichtigsten Entscheidungen seiner Amtszeit gehörte die Einführung des Fachs Informatik in Gymnasien sowie die viel diskutierte Bestellung [[Claus Peymann]]s zum Direktor des [[Burgtheater (Institution)|Burgtheaters]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer Regierungsumbildung Anfang September 1984 übernahm der bisherige Wiener Bürgermeister Gratz das Amt des Außenministers. Helmut Zilk trat seine Nachfolge als [[Bürgermeister]] und [[Landeshauptmann]] von Wien an und behauptete sich in diesem Amt in den darauf folgenden Wahlen 1984, 1987 und 1991. Er fungierte als Bürgermeister der Stadt Wien vom 10. September 1984 bis zum 7. November 1994. Im September 1994 übergab er das Amt an [[Michael Häupl]]. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger und seinem Nachfolger übernahm Zilk aber nie eine Spitzenfunktion in der SPÖ und versuchte sich durch Unkonventionalität sowie eine gewisse Überparteilichkeit in seinem Amt zu profilieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zilk hat als Bürgermeister von Wien die Beziehungen zu den traditionell mit Wien verbundenen Städten Mitteleuropas (vor allem Prag, Pressburg, Budapest) wieder enger geknüpft und neue Akzente in den Beziehungen zu Japan und den USA gesetzt. Seine Initiativen auf kulturellem Gebiet haben die Entwicklung in vielen Bereichen der Kultur vorangetrieben. Zu nennen ist etwa die Schaffung einer gemeinsamen Intendanz für das [[Theater an der Wien]], das [[Raimundtheater]] und das [[Ronacher]] und 1986 die Ernennung von [[Peter Weck]] zum Generalintendanten der Vereinigten Bühnen Wien, des stadteigenen Theaterkonzerns, der Auftrag an [[Friedensreich Hundertwasser]] für einen Wohnbau der Gemeinde Wien, die Betrauung von [[Hans Hollein]] mit dem Neubau an Stelle des Haas-Hauses am Stephansplatz und der Einsatz für [[Alfred Hrdlicka]]s Denkmal gegen Krieg und Faschismus auf dem Platz vor der [[Albertina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit besonderer Sensibilität pflegte Helmut Zilk das jüdische Erbe Wiens und die Beziehungen zu Israel. Er hielt nicht nur engen Kontakt mit dem aus Wien stammenden Jerusalemer Bürgermeister Teddy Kollek, sondern setzte sich auch für die Errichtung des [[Jüdisches Museum|Jüdischen Museums]] und des [[Schoa-Mahnmal|Schoah-Mahnmal]]s auf dem Judenplatz ein. Weitere kommunalpolitische Leistungen waren die Erweiterung des [[U-Bahn]]-Netzes, die Fertigstellung der [[Entsorgungsbetriebe Simmering|Abwasserentsorgung]] in Simmering sowie die Eröffnung der Großspitäler [[Neues Allgemeines Krankenhaus|AKH]] und [[Sozialmedizinisches Zentrum Ost]]. Der Ausbau des Bürgerservices und die Dezentralisierung durch Kompetenzaufwertung der Bezirke bedeuteten für Zilk Verbesserungen im Sinne der Bürgernähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Dezember 1993 wurde Helmut Zilk bei einem rechtsextremistisch motivierten Briefbombenattentat an der linken Hand schwer verletzt und verlor zwei Finger. Diese Hand trug er seither in ein zur Krawatte passendes Seidentuch gehüllt. Nach seinem Ausscheiden aus der Politik 1994 fungierte er als Vorsitzender des Aufsichtsrates der [[Städtische Versicherung|Wiener Städtischen Versicherung]] und wurde 2003 von Bundeskanzler [[Wolfgang Schüssel]] zum Leiter einer Reformkommission zu Fragen der Reorganisation des Bundesheeres bestellt. Daneben blieb er auch journalistisch tätig: So moderierte er seit 1995 im ORF die Sendung &amp;quot;Lebenskünstler&amp;quot; und arbeitete zeitweise wieder für die &amp;quot;Kronenzeitung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2006 verschlechterte sich sein Gesundheitszustand und Zilk wurde ein Herzschrittmacher implantiert; seither war er auch Dialyse-Patient. Am 24. Oktober 2008 starb er im Wiener [[Klinik Ottakring|Wilhelminenspital]] an Herzversagen. Nach zweitägiger Aufbahrung des Leichnams in der Volkshalle des [[Rathaus]]es und dem öffentlichen Requiem im [[Stephansdom]] wurde der Altbürgermeister am 8. November 2008 in einem Ehrengrab auf dem [[Zentralfriedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 wurde die Grünanlage auf dem [[Albertinaplatz]], Aufstellungsort des bis zu Zilks Entscheidung umstrittenen [[Denkmal gegen Krieg und Faschismus|Denkmals gegen Krieg und Faschismus]], in [[Helmut-Zilk-Platz]] umbenannt. 2011 benannte man den 2016 eröffneten [[Helmut-Zilk-Park]] beim neuen [[Hauptbahnhof]] nach dem Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [https://sammlung.wienmuseum.at/suche/?iconclasses=1443671 Wien Museum Online Sammlung: hochauflösende Abbildungen zu Helmut Zilk]&lt;br /&gt;
* [https://search.wienbibliothek.at/permalink/f/1t3elt5/WBR_alma2181232960004516 Wienbibliothek im Rathaus/Tagblattarchiv: Zilk, Helmut [Sign.: TP-058199&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;]&lt;br /&gt;
* Helmut Zilk: Vorworte, Leserbriefe, Stellungnahmen u. a. [Konvolut von 149 Xerokopien; Sign.: d-243078] &lt;br /&gt;
* Reden und Redeunterlagen von bzw. für Bürgermeister Helmut Zilk. 10 Bände. Wien: Magistratsdirektion-Präsidialbüro [Sign.: C-232662]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
* Sima: Größter Park seit 40 Jahren – Helmut-Zilk-Park im neuen Sonnwendviertel öffnet seine Pforten. In: Rathauskorrespondenz, 03.07.2016&lt;br /&gt;
* Helmut-Zilk-Platz von Bürgermeister Häupl feierlich eröffnet. In: Rathauskorrespondenz, 20.04.2010&lt;br /&gt;
* Requiem für Wiener Altbürgermeister Helmut Zilk. In: Rathauskorrespondenz, 08.11.2008&lt;br /&gt;
* Details zu den Trauerfeierlichkeiten für Helmut Zilk. In: Rathauskorrespondenz, 03.11.2008&lt;br /&gt;
* Altbürgermeister Dr. Helmut Zilk verstorben. In: Rathauskorrespondenz, 24.10.2008&lt;br /&gt;
* Helmut Zilk: Meine drei Leben. [Aufgezeichnet von] Conny Bischofberger]. Wien: Amalthea 2007 &lt;br /&gt;
* Hans Werner Scheidl: Helmut Zilk. Wien: Holzhausen 2003 &lt;br /&gt;
* 10 Jahre Arbeit für Wien. Prof. Dr. Helmut Zilk, Bürgermeister und Landeshauptmann. Leistungsbilanz 1984–1994. Daten und Fakten über die Leistungen der Wiener Stadtverwaltung. Wien 1994&lt;br /&gt;
* Camillo Schaefer: ... nichts für ungut und mit herzlichen Grüßen - Dr. Helmut Zilk. [Ein Bildband]. Wien: SPÖ Wien [ca. 1994]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmut Zilk im [https://search.wienbibliothek.at/primo-explore/search?vid=WBR&amp;amp;mode=advanced&amp;amp;query=creator,contains,119188449 Katalog der Wienbibliothek im Rathaus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Zilk Wikipedia: Helmut Zilk]&lt;br /&gt;
* [http://www.dasrotewien.at/seite/zilk-helmut.html Lexikon Rotes Wien: Helmut Zilk]&lt;br /&gt;
* [https://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_64383/index.shtml Parlament: Helmut Zilk]&lt;br /&gt;
* [https://www.wien.gv.at/advuew/internet/AdvPrSrv.asp?Layout=politiker&amp;amp;Type=K&amp;amp;POLLAY=histpolsuche&amp;amp;PERSONCD=2012083007380678&amp;amp;SUCHNAME=Zilk%20Helmut&amp;amp;HP=Y&amp;amp;PERIODE=&amp;amp;RF=02&amp;amp;ICD=2011021810192827 POLAR – Wiener Politikerinnen und Politiker Archiv: Helmut Zilk]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MediaWiki&gt;WIEN1.lanm09mer</name></author>
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